Ambulance 2/4 Stretcher|1966


Die klassische Marshall Ambulanz, benannt nach dem Karosseriebauer Marshall of Cambridge bei dem diese auf einem 109er Halbfahrzeug aufgebaut wurde. Beim britischen Militär „Rover 11, 0,75tonne 4×4“ bezeichnet und mit einer geradezu magischen Anziehungskraft auf eine bestimmte Untergruppe der Land Rover Liebhaber ausgestattet.
Diese mag an ihrer herrlichen Sinnlosigkeit liegen. Auch die mental bereits an der Grenze zum Stillstand entschleunigten Normal-Seriefahrer bezeichnen dieses Vehikel als langsam. Dafür schwankt und schwimmt es so um die Kurven, dass es als erster Landy, schon lange vor den Defs Stabilistoren bekam. Gedacht um verletzte Soldaten von der Kampfzone in die unmittelbar hinter der Front gedachten Verbandsplätze zu bringen verfügt die Ambulanz Platz für 4 Tragen. Ohne Begleitung und das Fenster zum Krankenraum kann man zumachen, damit man das Geschrei und Gestöhne nicht so dolle hört, wärend man über Buckelpisten und durchs Unterholz bricht. Heute wird es gerne als Wohnmobil gebraucht. Eine Idee, die wohl eher der Notz eine andere Verwendung zu finden entspringt. Keine Stehhöhe, und auch der dem im Vergleich zu den sehr schmalen Serien etwas breitere Heckbereich ist jetzt nicht das, was man geräumig, gar komfortabel bezeichnen würde. Es ist halt ein Hockegrab, in welchem man sich irgendwie eine zur Schlafstatt umfunktionierende Sitzecke reinquetschen kann. Mit etwas Trickserei schafft man sich auch eine Methode die Hecktüre von innen zu schließen, was herstellerseitig nicht vorgesehen war – die Verletzten sollte ja unterwegs nicht abhauen.

Aber knuffig ist sie schon.

Hiert also die detaillierten technischen Daten des auf der Messe in Chertsey 1966 ausgestellten Modelles.

Aus: Catalogue for an Exhibition of British Military Vehicles at the Fighting Vehicles Research & Development Establishment. Chertsey 1966. S. 24, 25
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