Quartett G2: BGS Bugeye

BGS-LAND-ROVER_webAus der Reihe: Lost my Job today… Worüber man heute schmunzeln kann, war damals blutiger Ernst. Der BGS war als paramilitärische Organisation erreichtet worden als Deutschland noch gar keine Armee haben durfte. Daher verfügte er als Polizeikraft über Panzer und Haubitzen  – und über Land Rover. Das lag daran, dass Deutschland zu der Zeit keine geländegängigen, militärisch nutzbaren Fahrzeuge herstellen durfte. Selbst der Unimog, brauchte eine Zeit, bis er die Genehmigung als Landwirtschaftliches Fahrzeug hatte. Zuerst von Tempo in Hamburg als Lizenz gefertigt, später von Vidal direkt importiert und umgerüstet, so wie dieser SIIA Bugeye. Als Deutschland dann wieder eine Armee haben durfte und man selber militärische Fahrzeuge entwickeln durfte wurden die Land Rover nach und nach mit heimischer (heute japanischer) Produktion abgelöst. Allerdings blieb der BGS Land Rover in Teilen dann doch treu, die grünen Discos waren eine zeitlang durchaus gewohnter Teil des Straßenbildes. Das änderte sich natürlich, als Land Rover eher Luxus SUVs zu bauen beginn. Da bekamen nur noch die Kommandeure einen Discovery. Auch so ein Zeitenwandel: im Bild ist ebenfalls ein Kommandeurswagen, eben aus einer Zeit als „die Kappe aufhaben“ noch nicht bedeutete sich maximal entbehrungsfern zu bewegen.

(Danke an Heppsen für die Beantwortung der Detailfragen. Ja, die Antenne kommt noch..)

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