Quartett E3:Tacr 1

land-tacrLand Rover Quartett Serie Feuerwehr-, Sanitäts- und Polizeifahrzeuge: Guido bastelt sich seine Lieblingslandys, die er leider nie auf dem Hof haben wird als stylisches Autoquartett zusammen. Grafiker machen sowas zur Entspannung. Karte E2: Der 109 TACR 1.
Der TACR (Abkürzung für Truck, Aircraft Crash Rescue) war von den 1970ern bis Anfang der 1990er Standard auf britischen Militärflugplätzen. Gebaut als Schnellangriffseinheit bei Flugzeugabstürzen war seine Aufgabe (neben Warten) Piloten retten und mit dem Löschen beginnen. Da Flugzeugbrände sehr heiß werden können, haben die Wehrmänner ganz vorne in der Regel unförmige Hitzeschutzanzüge. Mit denen steigt man aber nicht mal eben in einen Land Rover und schon gar nicht ohne Hilfe aus. Also ersann man eine Art Schwiegermuttersitz für Feuerwehrmänner: ein im Heck angebrachter nach hinten ausgerichteter dritter Sitz. Ansonsten ist es ein Sonderaufbau auf einem OnetonChassis mit amtichen 9,00 R16, was aber mehr ein Optik-Paket ist, denn angetrieben wird das ganze von einem normalen Vierzylinder. Das kann also viel aber nicht sonderlich schnell schleppen und ist in der Motorisierung auch nicht wirklich dafür ausgelegt im Leben mehr als 25-50.000 Kilometer abzuspulen. Aber was erwartet man von einer Flugplatzfeuerwehr auch anderes als im wesentlichen ein Leben in der Warteschleife. Und dieses Rumträumen geht weit über die aktive Dienstzeit hinaus, denn wenn Männer ihre Serien fertig geschraubt haben und in der Werkstatt so vor sich hindösen dann gibt es zielsicher den TACR-Moment. Vielleicht ist ja die Option die dauerquasselnde Ehefrau, das pubertierende Kind, oder was einen sonst beim Fahren ablenken könnte auf den „Rücksitz“ verbannen zu können, die dieses in der heimischen Einfahrt vollkommen nutzlose Auto zum No. 1 Traumhit aller Serienfahrer macht.

Eine gute Quelle für weitere Informationen ist das TACR Register (englisch):

http://staffweb.worc.ac.uk/photomodule/TACR-1/

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