Aus dem Skizzenblock: Carpatia 2013

carpatia_2013_fertig

Wenn ich schon nicht auf Reisen gehen kann, so können es wenigstens meine Zeichnungen. Wieder ein Tourenaufkleber, – diesmal eine gemischte Gruppe in den Karpaten.
Als Vorgabe gab es den Wunsch „etwas in Art Camel Trophy“ und zwei der teilnehmenden Fahrzeuge, einen 88 und einen CJ5. Der 88 habe mittlerweile ein Dach und einen Bronchruchdachgepäckträger, als Vorlage gibt es den Wagen offen. Zum Glück habe ich schon mal einen Station mit Dachträger gesehen *lach*. CJ5 hatte ich noch nicht gezeichnet, gefällt mir aber als Fahrzeug. Daher wollte ich es spontan machen.
Im ersten Schritt musste ich allerdings erstmal die Schrift der Camelaufkleber um die fehlenden Buchstaben ergänzen. Da es von dem Schriftzug aber nicht mehr als die Buchstaben für Camel gibt, war zunächst ein vollständiger Buchstabensatz zu entwerfen und als Truetypefont umzusetzen. Detailverliebte Grafikerpuzzlearbeit, aber sie lohnt sich, denn jetzt habe ich auch für kommende Cameltrophy Spielereien alle Möglichkeiten. Mit der neugeschaffenen Schrift wurde aus Camel passend zum Anlass Carpatia und ergänzt um einem schlammig anmutenden 2013 Stempel fertiggestellt. Mit den Vorlagenbildchen auf dem Monitor und der doch sehr klaren Kontur des Aufklebers sowie der Herausforderung Zeichnung und Aufkleber grafisch passend zu verbinden, entschied ich mich spontan was dynamisches zu machen. Offroad ist nunmal dynamisch. Und ich löse das Problem der Verbindung der beiden Elemente, indem ich die Illustration ausbrechen lasse. Das schafft nicht nur Tiefe, sondern ganz automatisch auch Dynamik. Der Rest ist meditativer Zeichenkram: Perspektivraster aufsetzen, Fahrzeuge anlegen und vorzeichen, korrigieren, konturzeichnen, kolorieren und lustvoll verschlammen. Im letzten Schritt gibt es noch einen Konturbeschnittpfad für die Druckerei – fertig.

vorlagen

2 comments to “Aus dem Skizzenblock: Carpatia 2013”
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    • Die Illustration? Gar nichts. Ich mache das wenn ich Lust dazu habe. An so einer Zeichnung sitze ich mit Vor- und Nacharbeiten etwa eine halbe Nacht, das will ich nicht in Geld bewertet sehen. Da würde ich schnell erkennen, dass man ungeachtet des Könnens beim Befüllen der Fritteusen bei McMampf für weniger Talent besser auf die Stunde bezahlt wird. *lach* Da belasse ich es lieber beim Spaß an der Freude und erhalte mir die Freiheit auch mal Nein zu sagen.

      Grüße, Guido

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